Satzung des Musikvereins "Melomania" Obernau

§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein wurde im Jahre 1955 gegründet und trägt den Namen „Musikverein Melomania Obernau 1955 e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Aschaffenburg Stadtteil Obernau.

§ 2 Zweck und Ziele
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige ke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

a) Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege der Blasmusik im Rahmen des Laienmusizierens. Damit soll das heimatliche Brauchtum bewahrt werden.
b) Der Verein will durch entsprechende Maßnahmen die Ausbildung der Musiker und das musikalische Niveau der Kapelle heben.
c) Um den Bestrebungen zeitgemäßer Jugendarbeit nachzukommen ist der Verein der Bläserjugend angeschlossen.
d) Der Verein will insbesondere den kirchlichen und weltlichen Festen im Stadtteil Obernau den musikalischen Rahmen geben.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins.
a) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
b) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
c) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach dem § 3 Nr.26 (Übungsleiterpauschale) und 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
d) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs, b trifft die Vorstandschaft. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
e) Der Vorstand ist ermächtigt. Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
f) Im Übrigen haben Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein
entstanden sind Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..
g) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen
werden.
h) Der Vorstand kann per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten, Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festsetzen.
3. Der Verein hat sich jeder politischen Tätigkeit zu enthalten und ist
weltanschaulich völlig neutral. 

§ 3 Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Der Aufnahmeantrag ist an den 1. Vorstand zu richten. Die Zahl der Mitglieder ist unbeschränkt. Nichtaufnahme bestimmter Personenkreise aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen ist nicht statthaft.

1. Aktive Mitglieder
Aktives Mitglied kann jede Person werden, die ein Musikinstrument beherrscht. Über die Aufnahme entscheidet der Dirigent im Einvernehmen mit der Vorstandschaft. Jedes aktive Mitglied ist verpflichtet an den durch den Dirigenten festgesetzten Proben und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Für seine Mitwirkung erhält das aktive Mitglied keine Entschädigung.
2. Passive Mitglieder
Passives Mitglied kann jede Person werden, insofern sie diese Satzung anerkennt und beachtet.
3. Ehrenmitglieder
Zum Ehrenmitglied des Vereins wird ernannt:
a) Wer mindestens 25 Jahre als aktiver Musiker im Verein mitgewirkt und das 60.Lenbensjahr hat.
b) Wer mindestens 25 Jahre dem Verein als passives Mitglied angehört und das 70. Lebensjahr vollendet hat.
c) Wer sich um den Verein besondere Verdienste erworben hat. Über die Ernennung zum Ehrenmitglied entscheidet die Vorstandschaft. Die aktiven und die passiven Mitglieder sind zu Zahlung eines Vereinsbeitrages verpflichtet. Die Höhe des Beitrages wird durch die Generalversammlung festgelegt.

§ 4 Datenschutz
1. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Andresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische
Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich intern nur verarbeitet, wenn sie zur
Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
2. Als Mitglied des Blasmusikverbandes Vorspessart ist der Verein verpflichtet, die Daten seiner Mitglieder in elektronischer Form an den Verband zu melden.
3. Der Verein informiert die Tagespresse über Prüfungsergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht.
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt den Blasmusikverband Vorspessart von dem Widerspruch des Mitglieds.
4. Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Prüfungen, Ehrungen sowie Feierlichkeiten am schwarzen Brett des Vereins bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden.
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung am schwarzen Brett.
Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Prüfungen, Ehrungen sowie Feierlichkeiten in der Vereinszeitschrift bekannt. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen
Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Wertungsspielen. Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige
Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert. Macht ein Mitglied geltend, dass er die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsmäßigen Rechte benötigt, händigt der Vorstand die Liste nur
gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.
5. Beim Austritt werden Name, Adresse und Geburtsdatum des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der
schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt. 

§ 5 Austritt und Ausschluss
Ein jedes Mitglied kann seinen Austritt aus dem Verein erklären. Die Erklärung muss spätestens vier Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres beim 1. Vorsitzenden eingegangen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Verpflichtungen gegenüber dem Verein erfüllt sein.
Ausgeschlossen kann durch Beschluss der Vorstandschaft:
1. Wer das Ansehen des Vereins schädigt oder seinen Interessen
zuwiderhandelt.
2. Wer die mit dieser Satzung eingegangenen Verpflichtungen nicht einhält.
Der Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied schriftlich vom 1. Vorsitzenden
mitzuteilen. Dem Auszuschließenden ist jedoch die Möglichkeit zur Rechtfertigung vor einer
Mitgliederversammlung zu geben.

§ 6 Verwaltung des Vereins
Die Angelegenheiten des Vereins werden verwaltet:
1. Durch die Vorstandschaft ( 1. und 2. Vorsitzender, 1. Kassierer,
Schriftführer, Protokollführer, Vorsitzende der einzelnen Ausschüsse).
Diese Vorstandschaft bildet auch den internen Vereinsausschuss.
2. Durch die Versammlungen
3. Durch die Generalversammlungen

Die Verwaltung des Vereins ist eine Demokratie, d.h. der Gesamtheit der Mitglieder muss die Möglichkeit gegeben werden, sich zu allen Fragen, die den Verein betreffen, zu äußern und das gesamte Leben des Vereins durch entsprechende Beschlüsse zu regeln. Zur Gewährleistung eines demokratischen Vereinslebens ist daher nach Bedarf, durch den 1. Vorsitzenden oder auf
Verlangen des 10. Teils aller Mitglieder eine Mitgliederversammlung einzuberufen.


§ 7 Vertretung des Vereins/Generalversammlung
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Vereinsintern wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende den 1. Vorsitzenden nur dann vertreten soll, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

Der 1. Vorsitzende ( bei Verhinderung der 2. Vorsitzende ) beruft einmal im Jahr eine ordentliche Generalversammlung ein. Die Einladung erfolgt 14 Tage zuvor durch Bekanntgabe des Termins und der Tagesordnung im Mitteilungsblatt des Vereinsringes Obernau.
Alle Anträge, welche seitens der Mitglieder in der Hauptversammlung gestellt werden, müssen, um zur Tagesordnung zu gelangen, mindestens 3 Tage vorher schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingebracht werden. Die Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet.

In der Generalversammlung werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt:
a) Der 1. Vorsitzende
b) Der 2. Vorsitzende, als dessen Stellvertreter im Vorstand.

Beide bleiben über die Amtszeit von zwei Jahren so lange im Amt, bis eine gültige Neuwahl stattgefunden hat.

c) Der Schriftführer
d) Der Hauptkassier
e) Der Zeugwart
f) Der Jugendleiter
g) Der Protokollführer
h) Der Vergnügungsausschuss mit Vorsitzendem
i) Ausschüsse für besondere Angelegenheiten ( z.B. Festausschuss, Bauausschuss u.a.m.)
j) 2 Kassenprüfer

Die Tagesordnung der Generalversammlung hat folgende Punkte zu enthalten:
1. Geschäftsbericht der Vorstandschaft und der Verwaltung
2. Entlastung der Vorstandschaft und der Verwaltung ( jedes zweite Jahr bei Neuwahlen)
3. Neuwahlen ( jedes zweite Jahr)
4. Satzungsänderungen
5. Wünsche und Anträge
6. Verschiedenes

Zur Beschlussfassung ist die absolute Mehrheit der erschienenen wahl- und stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Eine Satzungsänderung kann nur durch eine Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erfolgen.
Gefasste Beschlüsse sind durch den Protokollführer schriftlich festzuhalten.

§ 8 Verwaltung
Die Verwaltung setzt sich aus den zu a-j Vorgenannten zusammen. Diese Personen bilden auch den erweiterten Vereinsausschuss. Die Verwaltung hat in allen Verwaltungsbereichen des Vereins Beschlussfunktion. Sie legt in finanzieller Hinsicht die Handlungsfreiheit des 1. ,
in dessen Verhinderungsfall des 2. Vorsitzenden je nach Bedarf und Erfordernissen der Zeit oder Umstände fest.

§ 9 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit mit einer Mehrheit von ¾ der vorhandenen stimmberechtigten Mitglieder. Die Abstimmung muss in geheimer Wahl mit Stimmzetteln durchgeführt werden.
2. Wenn die Zahl seiner Mitglieder, einschließlich seiner Ehrenmitglieder unter die Zahl drei herabgesunken ist. Bei Auslösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt
das Vermögen der Stadt Aschaffenburg zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat..

Die Satzungsänderung wurde in der Jahreshauptversammlung vom 13.01.2019 von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen