Frühjahrskonzert 2017

Vereinsausflug Bodenmais 2016

2015 - Bezirksmusikfest - 60 Jahre MV Melomania Obernau

2015 - JUBILÄUMSKONZERT IM STADTTHEATER ASCHAFFENBURG

2014 - Auftritt Oktoberfest 2014 in Obernau am Neckar

2014 - OKTOBERFEST

2014 - COLDWATER CHALLENGE - UNSERE KAPELLE KNEIFT NICHT!!!

2014 - KONZERTREISE SWIECIE/POLEN

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Der MV Melomania wurde nun schon zum 4. Mal zu dem Internationalen Musikfestival nach Swiecie in Polen eingeladen.

In diesem Jahr wurde dort das 30. Festival gefeiert.

Los ging es am Freitag um 01.00 Uhr mit einem tollen Bistro-Bus der Firma STEWA und den beiden Busfahrern Matthias und Waldemar und ohne Staus und größere Aufenthalte kamen wir nach ca. 1000 km am Nachmittag um 17.00 Uhr in Swiecie an.

Dort wurden wir von dem Bürgermeister Herrn Tadeusz Pogoda, der Organisatorin Monika Gerke und unserem Ansprechpartner und Betreuer für die drei Tage Herrn Piotr/Peter Styczen begrüßt.

Nach der Ankunft in unserem Hotel Vistula/Weichsel machten wir uns frisch und für die Musikerinnen und Musiker hieß es dann: Dirndl und Lederhose anziehen, denn um 20.00 Uhr gab es auf dem Stadtplatz ein Gemeinschaftskonzert mit allen teilnehmenden Orchestern und Kapellen.

* Repräsentative Brass-Band aus Luck/Ukraine

* Repräsentative Brass-Band aus Pinsk/Belarus (Weißrussland)

* Harmonie Saint Arbogast/Frankreich

* The Danish Viking-Band aus Kopenhagen/Dänemark

* Damenorchester „Olimpia“ aus Szczecin/Polen

* Jugendblasorchester aus Swarzedz/Polen

* Jugendblasorchester aus Tczew/Polen

* Stadtorchester aus Swiecie

Der Massenchor mit den beiden Stücken „Hejnal Swiecie 2005-Fanfare“ und „Freude schöner Götterfunken“ wurde vom Dirigenten der Melomania Volker Caspers geleitet.

Die Melomania bekam bei dieser Gelegenheit auch für die Dauer des Festivals den Schlüssel der Stadt Swiecie vom Bürgermeister übereicht.

Dann ging es mit Marschmusik zum Amphietheater, das schon mit hunderten von Zuschauern besetzt war.

Hier spielte dann eine Elvis-Revival-Band bis nach Mitternacht und sorgte für eine Super Stimmung.

Nachdem unser Busfahrer aufgrund der Lenkzeiten nicht mehr fahren durfte fuhren wir mit Taxen zurück zum Hotel und feierten auf der Hotelterrasse bei angenehmen Temperaturen noch ausgelassen weiter.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück (alle Orchester wurden im Tagungsraum des Hotels mit den jeweiligen Mahlzeiten verköstigt) wieder zum Stadtplatz, dort gaben alle Orchester ein Standkonzert von ca. 30 Minuten.

Um 17.00 Uhr wurden jeweils 3 Vertreter der Orchester vom Bürgermeister empfangen und dabei wurden die Gastgeschenke ausgetauscht.

Nach dem Abendessen ging es dann zum Aufstellungsplatz für die große Marschparade, die um 20.00 Uhr starten sollte.

Langsam zogen aber dunkle Wolken auf und pünktlich mit dem ersten Ton blitzte und donnerte es und es begann kräftig zu regnen. Aber wir ließen uns da nicht einschüchtern und so kamen wir dann nach einem Marsch von 40 Minuten völlig durchnässt im Amphietheater an. Unser Auftritt war für 23.40 Uhr vorgesehen und so konnten wir mit dem Bus zurück ins Hotel fahren und uns trocken föhnen und frische Blusen und Hemden anziehen.

Die Auftrittzeit für die Melomania wurde aus organisatorischen Gründen auf 01.00 Uhr verschoben und zusammen mit den Musikfreunden vom Stadtorchester Swiecie spielten wir bis 02.30 Uhr vor einem begeisterten Publikum.

Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel und zum weiterfeiern wieder auf die Terrasse.

Für den Sonntag war ein Ausflug nach Warlubie geplant und nach dem Frühstück fuhren wir mit Bussen von Swiecie (Lenkzeiten für die Busse der Orchester) in den ca. 40 km entfernten Ort und nach einer Marschmusik gaben die drei eingeladenen Orchester aus Belarus, der Ukraine und die Melomania noch ein Platzkonzert auf dem Platz am Kulturzentrum vor einem begeisterten Publikum – wir erfuhren, dass die meisten der Zuhörer noch nie Polka-, Marsch- und Walzermusik gehört hatten, wie sie von der Melomania gespielt wurde.

Nach dem Mittagessen im Hotel ging es dann wieder ins Amphietheater und dort spielte noch mal jedes Orchester ca. 30 Minuten vor voll besetzten Rängen und um 20.00 Uhr war dann das Festival zu Ende.

Die Heimreise verlief wieder ohne Staus und um 10.15 Uhr kamen wir müde, aber gesund wieder in Obernau an.

Es war wieder ein schönes Festival mit vielen lieben Menschen und die Blaskapelle „Melomania“ Obernau hat mit ihrer Musik bestimmt wieder einen großen Teil zum Gelingen dieser Veranstaltung mit beigetragen.

 

Wir wurden u.a. von dem Orchester aus Belarus (Weissrussland) und den Wikingern aus Kopenhagen eingeladen, schaun wir mal, ob da was daraus wird.

2014 - FREUNDSCHAFTSTREFFEN OBERNAU MAIN/NECKAR 50 JAHRE

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Im Jahre 1964 suchte der Musikverein Melomania aus der noch selbständigen Gemeinde Obernau am Main nach einem Partnerverein und fand in der kleinen, damals auch noch selbständigen Gemeinde Obernau am Neckar auch einen Musikverein. 

Eine Delegation aus Obernau/Main reiste zu ersten Gesprächen nach Obernau am Neckar und im August 1964 fuhr dann ein Bus mit Musikern und passiven Vereinsmitgliedern zum ersten offiziellen Besuch von Obernau/Main nach Obernau/Neckar. 

Die beiden damaligen Vereinsvorstände Moritz Geiger (Obernau/Neckar) und Johann Fischer (Obernau/Main) legten an diesem Wochenende den Grundstein für eine Freundschaft, die nun schon 50 Jahre andauert. 

Im Jahr 1965 fuhren dann Musiker und passive Vereinsmitglieder aus Obernau/Neckar nach Obernau/Main und in der Folgezeit fanden nun alle 2 bis 3 Jahre gegenseitige offizielle Besuche statt. 

Natürlich wurde auch außerhalb dieser Termine die Freundschaft gepflegt und zu privaten Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten fuhr man an den Neckar oder an den Main und die damaligen Jungmusikerinnen und Jungmusiker veranstalteten gemeinsame Zeltlager, machten Kanu-Touren auf dem Neckar oder trafen sich bei Open-Air-Blasmusikveranstaltungen. 

Nun wurde also 2014 das 50-jährige Bestehen dieser Freundschaft in Obernau am Main entsprechend würdig gefeiert. 

Die Musikfreunde aus Obernau/Neckar trafen am Freitag, 30. Mai pünktlich um 18.00 Uhr an der Kirche in Obernau/Main ein und nach der musikalischen Begrüßung und der Quartierverteilung – hier ein besonderer Dank an unseren Quartiermeister Ralf Wüst für sein Engagement – fand um 20.00 Uhr auf dem Vereinsgelände des MC Obernau ein geselliges Beisammensein statt, zu dem auch alle Freunde der Melomania eingeladen waren. 

Ralf hatte einen Dreikampf, bestehend aus Maßkrugstemmen, Holz sägen und Kuh melken vorbereitet und es wurde von den Mannschaften erbittert um die Punkte gekämpft. 

Das ganze endete dann letztlich unentschieden und nach der Siegerehrung wurde ein Lagerfeuer angezündet und besonders die Jugendlichen beider Vereine feierten ausgelassen mit der Musik unseres DJ´s Tobias bis nach Mitternacht – hier nochmal ein besonderer Dank an die Freunde vom MCO für die tolle Bewirtung. 

Für den Samstag war eine Stadtbesichtigung angesagt und um 11.00 Uhr trafen sich alle vor dem Schloß Johannisburg und in 3 Gruppen erfuhren wir von sachkundigen Führerinnen wissenswertes über unsere schöne Stadt Aschaffenburg und das 400 Jahre alte Schloß Johannisburg. 

Nach der Stadtführung gingen wir zu Mike Wissel in den Hofgarten und erfrischten und stärkten uns bei einem guten Schlappeseppel und Mike´s Flammkuchen. 

Für den Abend war dann im Vereinsheim der Melomania ein gemeinsames Abendessen angesagt – Danke an die Metzgerei Dölger für die leckeren Speisen – und nach dem Essen und den Ansprachen der beiden Vorstände Karl-Heinz Hertkorn, Obernau/Neckar und Alexander Schnarz, Obernau/Main fand eine Diashow über die vergangenen 50 Jahre statt, die Siegmund Fischer zusammengestellt hatte und von Gabriel Autz kurzweilig und informativ kommentiert wurde. 

 

Später wurden dann noch die Instrumente ausgepackt und so ging ein schöner Tag mit netten Menschen und schöner Musik zu Ende. 

 

Der Sonntag begann um 09.30 mit einer gemeinsamen Kirchenparade vom Geißbockbrunnen zur Obernauer Kirche. 

 

Der Gottesdienst wurde musikalisch von den Musikerinnen und Musikern beider Kapellen umrahmt und nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder beider Vereine und dem Niederlegen eines Blumengebindes unter den Klängen vom Guten Kameraden gab es noch ein Standkonzert auf dem Kirchplatz.  

 

Zuerst gaben die beiden Kapellen jede einzeln Kostproben ihres Könnens und zum Schluß wurden noch drei Titel unter der gemeinsamen Leitung der beiden Dirigenten Hartmut Fleck, Obernau/Neckar und Volker CaspersObernau/Main gespielt. 

 

Nach einem Fototermin ging es dann heim zu den jeweiligen Gastfamilien zum Mittagessen und um 16.00 Uhr traf man sich wieder zum Abschied nehmen auf dem Kirchplatz. 

 

Es wurden die obligatorischen Gastgeschenke ausgetauscht und die beiden Vorstände bedankten sich nochmals bei allen, die zum Gelingen dieses schönen Wochenendes mit beigetragen haben. 

 

Nachdem es in den vergangenen 50 Jahren zwischen den beiden Vereinen noch nicht zu einer Verbindung, sprich Hochzeit, gekommen ist versprachen die beiden Vorstände denjenigen, die sich irgendwann zum ersten mal „Trauen“, ein Leben lang die freie Mitgliedschaft im jeweiligen Verein. 

Um 17.30 Uhr fuhr dann der Bus unter den Klängen von „Muß i denn zum Städtele hinaus“ in Richtung Obernau/Neckar los. 

Übrigens, bei den beiden Vereinen sind noch zwei Musiker aktiv dabei, die auch schon 1964 aktiv waren, Franz Hebe, Klarinettist und Busfahrer aus Obernau am Neckar und Horst Grimm, Flügelhornist bei der Melomania. 

Es war ein schönes Wochenende mit lieben Menschen, das Wetter spielte auch mit und man kann sich nun schon wieder auf das nächste offizielle Wiedersehen in zwei Jahren in Obernau am Neckar freuen. 

2014 - FRÜHJAHRSKONZERT

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Konzertbericht aus dem "Main-Echo"

Metallisch-brillante Töne Frühlingskonzert: Musikverein Melomania spielt in Mehrzweckhalle - Volker Caspers gibt gelungenes Debüt am Dirigentenpult.

Ob die Berliner oder die Wiener Philharmoniker spielen, wollen Experten bereits am Klang erkennen können. Die These sei gewagt, dass so etwas vielleicht auch auf Blaskapellen zutrifft. Das Frühjahrskonzert des Musikvereins Melomania Obernau in der dortigen Mehrzweckhalle spricht möglicherweise dafür: Bereits nach den ersten Takten war er da, der metallisch-brillante »Melomania-Sound«

Zu verdanken ist er den ausgewogen besetzten Blechbläsergruppen. Diese prinzipiell hellen Orchesterfarben kontrastierten hervorragend zu den Partien der warm getönten Flügelhörner, der Tuba und den Klarinetten, die dadurch besonders romantisch klangen.
Ein Unterschied zu den klassischen Symphonikern trat dann aber doch noch zutage. Während die »Musikologen« auch meinen herauszuhören, ob ein Barenboim oder ein Thielemann dirigiert, war bei der Melomania kein Unterschied auszumachen zwischen Vorgänger und Nachfolger am Pult.
Nachwuchs spielt hervorragend
Der Vorgänger Horst Grimm leitete bis 2013 die Kapelle. Dank dieser 30 fruchtbaren Jahre durfte sein Nachfolger, Volker Caspers, aus dem Vollen schöpfen und sich über ein gelungenes Debüt ohne Brüche freuen. Auch der musikalische Nachwuchs berechtigt zu den schönsten Hoffnungen: Die Jugendkapelle »Die Schniggers« unter Karin Sebestas Stabführung spielte hervorragend. Zudem werden Disziplin und Eifer mit dem »Aufrücken« in die Kapelle der Großen belohnt.
Dort nämlich waren später mehrere Schniggers als vollwertige Ensemble-Mitglieder zu erkennen und gingen mit ihren Mentoren feurig - »con fuoco« - zur Sache. Herrlich gelang dies im zackig-schmissigen sächsischen Präsentiermarsch der »Schwarzen Brigade« und in Suppés symphonisch angelegter Ouvertüre zu »Leichte Kavallerie«, in der die Musikanten vergessen ließen, dass hier »nur« ein Blasorchester agierte.
Toll, wie alle hier den Wechsel meisterten zwischen »Fortissimo« und einem kammermusikalisch-feinen Klangteppich, auf dem die Klarinetten und Flöten wie Vögel zwitschern konnten! Ganz anders die Stilrichtung, aber genauso farbig gespielt war die Filmmusik zu »Pirates Of The Caribbean«. Die hymnische Pop-Ballade »Your Raise Me Up« adelten die Solisten Steffi Mayer und Gerhard Wüst. »Midnight Tears« zu weinen stellt man sich anders vor, als es Vater und Sohn Ralf und Marcel Wüst solistisch auf ihren Trompeten taten. Hätten sie stets die falschen Töne erwischt, wäre der Titel wohl passend gewesen. Aber dank ihres strahlenden Spiels war das Ganze ein freudiger Genuss.
Da stimmten Titel und Solisten bei der Bravourpolka »Zwei lustige Burschen« besser überein. Die Burschen am Flügelhorn - Heinz Ebert und Tobias Wüst - gefielen in der Rolle als böhmische Erzmusikanten. Gut drauf waren auch die drei Moderatoren des Abends - Monja Hubmann bei der Jugendkapelle sowie Sophia Nätscher und Christian Heidemann. Glücklicherweise noch gut bei Puste waren sowohl die »Schniggers« als auch die »Großen«, als sie sich zum Abschluss zu einem grandiosen Abba-Medley vereinigten. So etwas verlangt nach einer Zugabe: »Kometenflug« hieß der Marsch, mit dem das begeisterte Publikum in eine laue Frühlingsnacht entlassen wurde.

Bericht "Main-Echo" - Ernst Bäppler

2014 - FASCHINGSZUG ASCHAFFENBURG

2013 - STERNE DER BLASMUSIK

2013 - OKTOBERFEST

2013 - WERTUNGSSPIEL FRAMMERSBACH

2012 - UNGARNREISE

Im August 2012 war unsere Blaskapelle zu Gast in Aschaffenburgs Partnerstadt Miskolc in Ungarn. Wir verlebten dort im wahrsten Sinne des Wortes heiße Tage.

Hier ein paar Impressionen.